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Zuerst einmal meinen größten Respekt an die Beschäftigten, die sich solidarisch für gerechte und faire Arbeitsbedingungen einsetzen.

Aus eigener Erfahrung weiß ich welche Kraft und Energie jeder Einzelne hierfür aufbringen muss, um das Thema weiter nach außen zu tragen und innen die Reihen dicht geschlossen zu halten. Gerade bei starkem Gegenwind.

Lasst Euch nicht unterkriegen! Immer weiter, auch wenns weh tut!

Fight For Your Right !!!

Torben Ackermann, Würzuburg
www.arbeitsunrecht.de
Ich erkläre mich mit den Beschäftigten des botanischen Gartensolidarisch.
Hofmann Heidemarie, 12279 Berlin
Wir unterstützen den Kampf der Beschäftigten um gleichen Lohn für gleiche Arbeit!
Ki.D.T., Berlin
www.verdi-kidt.de
Wir senden unsere Solidarität an die Kolleg_innen im Botanischer Garten und Botanisches Museum Berlin-Dahlem! Lasst euch nicht einschüchtern und setzt euch gegen Lohndumping und 2-Klassenbezahlung zur Wehr!

Ihr habt es geschafft euch in kürzester Zeit zu organisieren und so gestärkt die Verhandlungen mit den Arbeitgebern aufgenommen. Das wollen und werden wir auch machen!

Initiative TVSTUD Berlin,
Zustände.
Sean Nowak, Berlin
Schluss mit dem Lohndumping!
Daniel Weidmann, Berlin
Gleicher Lohn für gleiche Arbeit!
Alex Gründel, Berlin
Gleicher Lohn für gleiche Arbeit auch in der Botanik! Damit zusammen wächst, was zusammen hegt und pflegt.
Wilfried Schmickler, Köln
www.wilfriedschmickler.de
Ein Tarifvertrag und gleiche Bezahlung für alle


Liebe Beschäftigte des Botanischen Gartens,

wir unterstützen euch bei eurem Kampf für faire Arbeitsbedingungen, eine faire Bezahlung aller Beschäftigten und gegen Outsourcing!

Zwei-Klassen-Belegschaften darf es nicht geben. Deswegen ist es richtig, dass ihr dafür kämpft, dass Gartenbauhelfer*innen und Grünpfleger*innen, Beschäftigte im Reinigungsservice sowie Gärtner*innen – um nur einige zu nennen – nach dem gängigen Tarif bezahlt werden. Wenn das Land Berlin Teile der Belegschaft des Botanischen Gartens in eine Betriebsgesellschaft ausgliedert, dann ist schon dieser Vorgang nicht akzeptabel. Für die Beschäftigten aber müssen zumindest die gleichen Konditionen gelten, wie für die Beschäftigten der Freien Universität. Alles andere ist nicht gerecht!

Für uns gilt der Grundsatz „gleicher Lohn für gleiche Arbeit“. Es ist ein Unding und völlig unverständlich, dass im Botanischen Garten andere Maßstäbe gelten sollen. Gerade öffentliche Betriebe haben eine Vorbildfunktion und auch Berlin muss dem gerecht werden.

Ein besonderer Skandal ist das Vorgehen gegen Mitglieder der Tarifkommission und des Betriebsrates. Wenn mit 31 betriebsbedingten Kündigungen gedroht wird und davon 6 der 8 Tarifkommissionsmitglieder und 7 von 12 Betriebsräten betroffen sind, spricht dies Bände. Dann geht es eindeutig um die Zerschlagung der betrieblichen Interessenvertretung. Das ist nicht akzeptabel, denn damit wird die Sozialpartnerschaft aufgekündigt.

Wir fordern das Land Berlin auf, endlich faire Arbeits- und Entlohnungsbedingungen für alle Beschäftigten im Botanischen Garten zu schaffen.

Wir erklären uns solidarisch mit den Streikenden. Jegliche Arbeit muss fair und angemessen entlohnt werden. Alle Beschäftigen haben Respekt und Wertschätzung verdient. Wir wünschen euch einen langen Atem und viel Erfolg!

Mit solidarischen Grüßen

Beate Müller-Gemmeke MdB, Fraktion Bündnis 90/Die Grünen im Bundestag

Beate Müller-Gemmeke, Berlin
www.mueller-gemmeke.de
Ich unterstütze die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Botanischen Gartens für ihre Forderungen gleichen Lohn für gleiche Arbeit und habe gestern vor den Toren des Botanischen Gartens meine Solidarität gezeigt. Schluß mit Ausgliederungen und der damit verbundenen Tarifflucht!
Burgunde Grosse, Berlin
Im Botanischen Garten gibt es schon lange eine Mehrklassengesellschaft: Teile der Belegschaft werden nach dem TV-L bezahlt, andere werden in einer ausgegründeten Gesellschaft beschäftigt, zu deutlich geringeren Konditionen (bis zu 72% weniger Lohn), für die gleiche Arbeit.
Statt fairer Bezahlung droht nun für einige Beschäftigte auch noch Arbeitslosigkeit! Statt endlich Landesparteitagsbeschlüsse umzusetzen, anstatt das Versprechen auf das Recht, Schluss zu machen mit „tarifvertragsfreien Zonen,“ einzulösen, wird weiterhin im Verantwortungsbereich des Landes Berlin ausgegründet, Tarifflucht begangen und nun sogar, trotz Widerstands der Belegschaft, mit Verkauf und Entlassung gedroht!
Daher fordern wir den SPD-Landesvorstand, die SPD-Fraktion im Abgeordnetenhaus und die SPD-Mitglieder im Senat auf,
umgehend auf die Verantwortlichen im Botanischen Garten und der Freien Universität einzuwirken, dass dort keine weiteren Ausgründungen bzw. Fremdvergaben von Leistungen zu Lasten der Beschäftigten vorgenommen werden und dass alle Beschäftigten des Botanischen Gartens in das Tarifgefüge des öffentlichen Dienstes (TV-L) zurückgeführt werden. Die Finanzierung ist durch das Land Berlin sicherzustellen.
Arno Kölker
Vorsitzender
Arbeitsgemeinschaft für Arbeitnehmerfragen, SPD Steglitz-Zehlendorf

Arno Kölker, Berlin
Gerade der öffentliche Arbeitgeber sollte vorbildlich mit seinen Angestellten umgehen und keine prekären Stellen schaffen, für die dann am Ende doch wieder die Gemeinschaft eintreten muss, weil es zu keiner vernünftige Rente reicht. Überall in Berlin wird in großem Stil Geld verpulvert, aber bei den öffentlichen Arbeitsplätzen wird dann gespart wie im Frühkapitalismus.
Das betrifft auch noch andere Bereiche, in denen Arbeit ausgelagert wird und über Subunternehmer oder freie Träger Gehalt/Arbeitszeit eingespart wird und Arbeitsbedingungen kontinuierlich verschlechtert werden.

G. Mauer, Berlin
Keine Tarifflucht, weder beim Botanischen Garten noch bei Vivantes oder weiteren! Gleicher Lohn für gleiche Arbeit!
Klare Beschäftigungsgarantie in allen Bereichen! Keine Angriffe auf Verdi als tarifverhandelnde Partei!

Hans Weimershaus,
"Man muss die Welt so nehmen, wie sie ist, aber man darf sie nicht so lassen." (Karl Richter > 85 Jahre Gewerkschafter >IG Druck und Papier> IG Medien> ver.di)
In diesem Sinne, wünsche ich Euch viel Kraft.
Eberhard Henze
ver.di; AfA Charlottenburg-Wilmersdorf

Eberhard Henze, Berlin
Liebe Leute,

wenn man beim Wort "Outsourcing" elf Buchstaben austauscht, heißt es "Kackscheiße".
Ich hoffe, dass Euer Arbeitgeber schnellstmöglich zur Vernunft kommt und drücke Euch bei Eurem berechtigten Kampf fest die Daumen! Ihr kämpft nicht nur für Euch und Eure Lieben, sondern auch für Hunderttausende, denen es ähnlich geht. Es wird Zeit, dass die Arbeitenden hierzulande (und auch anderswo) mal wieder deutlich machen, was mit ihnen zu machen ist und was nicht.

In diesem Sinne: Macht weiter so und lasst Euch nicht unterkriegen!

Lars Kalkbrenner, Potsdam